Welche Dämmung benötige ich bei Parkett?

Für das Verlegen unter Parkett ist generell jede Trittschalldämmung geeignet. Es hängt davon ab, wie hart der Parkettboden ist. Je härter das Holz, desto dicker sollte auch die Unterlage sein, um Geräusche wirksam zu dämmen. Berücksichtigen Sie auch, ob eine Fußbodenheizung vorhanden ist.

Welche Dämmung benötige ich bei Vinylboden?

Während harte Böden wie Laminat eine dickere Dämmung aus PE-Schaum benötigen, reicht bei den leiseren Vinyl- und Designböden eine dünne Trittschalldämmung aus spezieller PE-Folie.

Ist eine Trittschalldämmung bei Vinylboden notwendig?

Die Wahl der richtigen Vinylboden-Unterlage ist ein wichtiges Thema und darf nicht vernachlässigt werden. Hersteller-Empfehlungen in den Produktbeschreibungen geben Ihnen Auskunft darüber, ob eine Trittschalldämmung unter Vinyl notwendig ist. Ob eine Vinyl-Unterlage notwendig ist bestimmt auch die Art des Vinylbodens. Zum Beispiel wird keine zweite Dämmung bei einem Vinylboden mit integrierter Trittschalldämmung benötigt, da dadurch kein doppelter Trittschall-Effekt entsteht. In der Verlegeanleitung erhalten Sie konkrete Vorgaben, wie Sie die Trittschalldämmung für Vinyl verlegen.

Wofür steht der Begriff Nutzungsklassen?

Die Nutzungsklasse (oder auch die Beanspruchungsklasse) erklärt, wo Sie den Boden verlegen dürfen. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen „Privat“, „Gewerblich“ und „Industriell“. Innerhalb dieser drei Klassen gibt es noch die Unterscheidung von „mäßig“ über „normal“ bis „stark“ bzw. „sehr stark“.

Was sind die Vor- und Nachteile von Vinylboden?

Vinylboden ist wasserresistent und damit auch für die Verlegung in Bädern bestens geeignet. Er ist unkompliziert zu verlegen, geräuscharm, fußwarm und sehr pflegeleicht. Des Weiteren überzeugt er durch ein angenehmes Gehgefühl. Für Renovierungen ist er durch seine geringe Höhe sehr gut geeignet. Außerdem ist er für Fußbodenheizungen dank seines geringen Wärmedurchlasswiderstands nahezu perfekt. Die Anfälligkeit für Kratzer ist jedoch ein Nachteil des Vinylbodens, jedoch bekommen Sie diese mit speziellen Reparatur-Sets gut in den Griff. Er ist außerdem nicht überall problemlos verlegbar, da Sie zu bedenken haben dass für diesen Boden ein ebener Untergrund nötig ist, somit bedarf es gegebenenfalls einer sorgfältigen Unterbodenaufbereitung. Schwere Gegenstände können auf diesem Bodenbelag mitunter Druckstellen hinterlassen.

Was ist ein HDF-Träger?

HDF steht für Hoch Dichte Faserplatte (High Density Fiberboard). Sie besteht aus Holzfasern, die unter Druck und Hitze verpresst wurden und so besonders verdichtet sind. HDF-Platten werden oft aus Nadelholz hergestellt, da diese über besonders lange Fasern verfügen. Sie dienen der Verstärkung von Bodenbelägen und geben ihm eine hohe Formstabilität und Robustheit und gleichen kleinere, punktuelle Unebenheiten im Untergrund aus.

Wie lange hält der Fußboden?

Wenn Sie einige wenige Dinge beachten, werden Sie an Ihrem frisch verlegten Fußboden lange Freude haben. Besonders wichtig für das lange Vergnügen ist die richtige Nutzungsklasse: Wenn Sie einen Boden, der eigentlich eine geringe Nutzungsklasse hat, am Ende in eine viel belaufene Boutique verlegen, wird es irgendwann Probleme geben. Denken Sie stets vorab darüber nach, welchen Situationen der Boden ausgesetzt wird. Des Weiteren ist die Haltbarkeit davon abhängig welchen anderen Einflüssen er ausgesetzt ist und wie er verlegt wurde.

Was ist der Unterschied zwischen Vinyl- und Designboden?

Der Begriff Designboden ist nicht einheitlich definiert, wobei damit ursprünglich mehrschichtige Vinylbeläge zum Kleben, also Klebevinyl. Heute ist der Begriff erheblich weiter gefasst und es lassen sich darunter mehr Bodenbeläge einordnen, als nur der Vinylboden. Hersteller verwenden gerne den Begriff „Designboden“ für jede Art von Bodenbelag, der ein Design wie Holz, Stein oder etwas Abstraktes als Dekor zeigt.

Welche Arten von Vinylboden gibt es?

Bei REUD bieten wir Ihnen unter anderem Rigid Vinyl, Klick-Vinyl, Klebevinyl, Designböden und Hochglanzvinyl an. Rigid Vinyl ist unter anderem dimensionsstabil, temperaturunempfindlich und auch noch druckfest. Somit ist es ein robuster Belag für Ihren Boden. Klick-Vinyl ist, wie der Name schon sagt, Vinyl zum aneinanderklicken. Die Planken lassen sich einfach zusammenfügen. Klebevinyl benötigt zum verkleben speziellen Klebstoff und zählt mit zu den vielseitigsten Bodenbelägen, da sie unter anderem auch nur 2-3mm Aufbauhöhe besitzen. Wenn Sie etwas außergewöhnliches wollen können Sie einen von unseren Designböden kaufen. Diese zeichnen sich durch einzigartige Dekore aus. Das Hochglanzvinyl wirkt durch den Glanz sehr edel und ist mit seiner Steinoptik sehr elegant und passt sich so der Umgebung sehr gut an.

Was ist der Unterschied zwischen Vinyl und Laminat?

Während Vinylboden ein Kunststoffboden ist, besteht Laminat dagegen zu über 90 % aus Holz. Vinylboden ist wasserresistent und ist im Gegensatz zu Laminat auch für Bäder geeignet (Wichtig: Bitte nicht direkt in der Nasszelle verlegen!). Wo Vinylboden eher fußwarm ist, ist Laminat dagegen eher fußkalt. Vinylboden ist grundsätzlich weicher und damit auch leiser als Laminat, jedoch dafür anfälliger für Kratzer als Vinyl. Des Weiteren ist Vinylboden rutschhemmender als Laminat.

Ist Vinyl für eine Fußbodenheizung geeignet?

Bei Warmwasserfußbodenheizungen ist das kein Problem. Allerdings muss der Wärmedurchlasswiderstand beachtet werden. Bei elektrischen Fußbodenheizungen fragen wir, sofern die entsprechenden Daten vorliegen, gerne für Sie beim Hersteller nach. Es besteht die Gefahr, dass der Boden zu schnell aufheizt und die Oberflächentemperatur deutlich mehr als 27 Grad beträgt.

Wie kann ich Vinylboden verlegen?

Man unterscheidet bei den Verlegearten für Vinylboden zwischen Klicken oder Kleben. Die meisten verlegen heute Vinyl zum Klicken. Durch die Klickverbindung verriegelt man jede einzelne Planke mit der nächsten. Weil es dabei keine Haftung zum Untergrund gibt, nennt man sie auch schwimmende Verlegung.

Ist Parkett für eine Fußbodenheizung geeignet?

Sie dürfen Parkett nur auf einer Warmwasserfußbodenheizung verlegen, elektrische Fußbodenheizungen sind für Parkettböden ungeeignet. Wichtig ist eine hochwertige Dämmung mit einem geringen Wärmedurchlasswiderstand. Eine zusätzliche Verklebung des Parketts sorgt für eine sehr gute Wärmeleitung, eine höherer Formstabilität und lässt den Boden noch leiser klingen. Bei Parkett aus Buche, Ahorn und Bambus sollten Sie jedoch auf eine Verlegung auf einer Fußbodenheizung verzichten, da diese Holzarten besonders stark auf Feuchtigkeit reagieren, so dass es in Kombination mit der Wärme einer Fußbodenheizung zu verstärkter Fugenbildung bzw. Ausdehnung kommen kann.

Muss man Vinylboden pflegen?

Ein Vinylboden ist leicht zu pflegen. Das macht ihn sehr beliebt. Saugen und feuchtes Wischen reicht in der Regel zur Reinigung. Stärkere Verschmutzungen sollten Sie mit PU-Reiniger lösen. Trotz unempfindlicher Nutzschicht können Staub, Dreck und kleine Steinchen das Vinyl auf Dauer zerkratzen. Eine Vollpflege bildet einen Schutzfilm. Das erleichtert die Vinylpflege und versiegelt kleine Kratzer.

Was muss ich bei Parkett besonders beachten?

Bitte beachten Sie, dass Parkett nicht im Bad verlegt werden sollte. Des Weiteren sollten Sie Parkett für etwa 48h zur Akklimatisierung ruhen lassen. Da Parkett aus Holz besteht und Holz ein lebendiges Material ist, lassen Sie beim Verlegen eine Dehnungsfuge von 10mm zwischen Boden und Wand.

Was sind die Vorteile von Parkett?

Parkett sorgt für ein besonders wohnliches Ambiente und ist des weiteren ein hochwertiges Naturprodukt, das für ein angenehmes, fußwarmes Raumklima sorgt. Durch die stärkere Aufbauhöhe hat Parkett bessere Tritt- und Gehschallwerte. Kurzum: Parkett ist wunderbar leise. Parkettböden mit Öloberflächen lassen sich problemlos partiell ausbessern während Flecken oder Kratzer mit dem richtigen Pflegemittel auch leicht zu entfernen sind. Somit ist dieser Bodenbelag sehr renovierungsfreundlich und äußerst langlebig.

Wie pflege ich Parkett?

Das Parkett ist als natürlicher Bodenbelag durch die Versiegelung vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt. Als Erstpflege genügt eine Trockenreinigung, dies können Sie mit einem Besen, Mopp oder Staubsauger erledigen. Ein naturgeöltes Parkett muss zur Ersteinpflege zusätzlich mit einem geeigneten Mittel bearbeitet werden. Die Parkett-Oberfläche reinigen Sie entweder trocken oder nur nebelfeucht mit einem Lappen oder Mopp.

Kann ich Parkett in der Küche verlegen?

Grundsätzlich kann Parkett auch in der Küche verlegt werden wobei jedoch die Einpflege des Bodens mit den passenden Pflegeprodukten besonders wichtig ist. Eine häufigere Reinigung als in anderen Räumen sollten Sie zum besseren Schutz des Bodens unbedingt beachten.

Wie ist Parkett zu verlegen?

Die allgemeine Regel lautet: Die Dielen sollen in Längsrichtung zum Licht hin verlegt werden. Dadurch wird die Form des Raumes betont. Bei langen und schmalen Räumen empfiehlt es sich, Parkett längsseitig zu verlegen.

Ist Kork für eine Fußbodenheizung geeignet?

Bei Warmwasserfußbodenheizungen ist das kein Problem. Allerdings muss der Wärmedurchlasswiderstand beachtet werden. Bei elektrischen Fußbodenheizungen fragen wir, sofern die entsprechenden Daten vorliegen, gerne für Sie beim Hersteller nach. Es besteht die Gefahr, dass der Boden zu schnell aufheizt und die Oberflächentemperatur deutlich mehr als 27 Grad beträgt.

Darf ich Kork auf jedem Untergrund verlegen?

Für einen Korkfußbodenbelag eignen sich alle ebenen, festen und trockenen Untergründe, wie z.B. Zementestrich, Anhydritestrich, Unterboden aus Holzfaserplatten und Gipselemente. Nicht geeignet sind federnde Bretter oder ausgetretene Dielen. In Feuchträumen, wie zum Beispiel in Bädern, sollte Kork nicht verlegt werden.

Was sind die Vor- und Nachteile von Kork?

Kork als Naturprodukt hat viele Vorteile:
•  ­nachhaltig und ökologisch
•  antistatisch und Allergikerfreundlich
•  Kork ist gelenkschonend
•  Kork ist schalldämmend
•  Kork ist wärmedämmend und fußwarm
•  einfache Verlegung per Klicksystem

Leider hat Kork auch so einige Nachteile:
•  auf Nutzungsklasse achten, da nicht jeder Boden objekttauglich ist
•  vergleichsweise teuer
•  unbedingt Qualität beachten, geringe Qualität kann Gesundheitsschädigend sein
•  Wasserunverträglich, Pfützenbildung vermeiden
•  Haltbarkeit 15 bis 20 Jahre, kürzer als andere Bodenbeläge

Was muss ich bei Kork besonders beachten?

Der Korkboden muss vor der Parkettverlegung mindestens 48 Stunden im geschlossenen Karton im später zu verlegenden Raum bei einer Raumtemperatur von ca. 18°C lagern. Die Raumtemperatur muss auch während der Verlegung etwa 18°C bei einer Luftfeuchtigkeit von 55% bis 65% betragen.